Jemandem Außenstehenden meine familiären Verhältnisse zu erklären ist meist etwas umfangreich, denn neben der Tatsache, dass ich theoretisch 6 Omas hatte, von denen ich nur meine Omi und meine Stiefoma (sie starb aber bevor sie „Stief“ wurde) kennengelernt habe, habe ich auch 3 absolut unterschiedliche Familien. (Die meines Mannes vernachlässige ich hierbei mal ganz, da dort lediglich noch Kontakt zu seinen Eltern besteht.) Alleine schon die Familie meiner Mutter als auch die meines Vaters sind grundverschieden vom Naturell her und der Grundstimmung. Tja, und dann gibt es noch meine – durch meinen Vater – angeheiratete Familie. Manchem „Ottonormalverbraucher“ – also „Muddi Müsch von um die Ecke“ – dürfte sie zumindest in Teilen exotisch o.ä. vorkommen – da gibt es Vornamen, die man mit hoher Wahrscheinlichkeit zuvor noch nie gehört hat (wenn ich die in einem bestimmten Forum in einem bestimmten Thread posten würde, kämen bestimmt einige blöde Kommentare
), da gibt es Wohnorte wie Goa, da gibt es stark spirituell geprägte Lebensarten, da gibt es ganz viel Liebe und Herzlichkeit (das sollte hoffentlich Muddi Müsch nicht mehr exotisch vorkommen) . Ich bin auf jeden Fall froh und stolz, dass ich und meine 2 Männer auch als Teil dieser Familie aufgenommen sind!
Nun ist es so, dass vor 3 Jahren zum ersten Mal ein wunderbares Sommerfest stattfand, zu dem sich Familie (wenn alle in Deutschland sind) und Freunde der Familie zusammengefunden haben. Gefeiert wurde in K.’s Schrebergarten, der aus mittlerweile 4 Parzellen besteht, teilweise sehr naturbelassen und total verwinkelt ist. Einfach irgendwie verwunschen. Da man sich mit einem Sitz oder einer der vielen Decken irgendwo hinsetzen oder sich zurückziehen konnte, war – und ist – es absolut entspannt. Und da jeder etwas zu Essen mitbringt, ist so für Leib und Seele gesorgt
Anlass für das erste Fest war übrigens die Tauffeier (manche würden wohl eher Willkommensfest sagen) für A., die von ihren Eltern ganz liebevoll vorbereitet war.
Im Jahr drauf wurde „einfach so“ gefeiert und man stellte schon fest, dass sich in diesem einen Jahr die Kinderzahl schon erhöht hatte. Letztes Jahr ist das Ganze leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen und musste einen Tag zuvor abgeblasen werden
Das war sehr schade, da dies eigentlich als Tauffeier für J. (A.’s kleinen Bruder) gedacht war.
Dies wurde also heute nachgeholt und bis ca. 17 Uher meinte es Petrus mit uns – abgesehen von minimalem, zwischenzeitlichen Niesel – doch recht gut. Auch wenn man das Wetter nicht mit den 2 vorherigen Festen vergleichen konnte. Für uns war es besonders spannend, da ja nun Jannes das erste mal dabei war und somit auch für ihn neue Teile seiner Familie kennenlernte. Und er war völlig fasziniert von dem Ganzen. So viele fremde Menschen und vor allem Kinder (über den Nachmittag verteilt sind es bestimmt an die 20 gewesen – seid fruchtbar und mehret euch
). Ein Garten, in dem es so viele Ecken zu entdecken gab. Eine große Sandbuddelkuhle. Eine Schaukel mit Babysitz. So viele Sachen, die er neu probieren konnte: frisch gepflückte Kirschen, rote & schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren, Apfelkuchen mit Rosinen … Das Kind war glücklich
Und zudem scheint er gute Karten bei den Frauen zu haben, denn gleich von Anfang an hatte er eine kleine Freundin, die ihn u.a. mit den Stachelbeeren gefüttert hat (okay, die unreifen Eicheln, die ich aus seinem Mund fischen musste, vergessen wir jetzt mal) und ihn knuddelte *niedlich* Es war also wieder ein Fest, an das wir uns sehr gern zurück erinnern.
Und nun gibt es noch eine kleine Rüge an uns Eltern: beim nächsten Mal auch den Fotoapparat benutzen, wenn er schon eingepackt ist!













Veröffentlicht von stehaufmännchen « projekt_zwergi am 13. Juli 2009 um 01:40
[...] « premiere familienfest [...]
Veröffentlicht von Meli am 13. Juli 2009 um 09:16
Das sind die besten Familien und die schönsten Familienfeste !
) !
Toll, dass es Jannis gut gefallen hat (kann ja auch mal einschüchternd sein, sprech da aus Erfahrung
Veröffentlicht von engelchen1321 am 13. Juli 2009 um 13:09
Das klingt ja schön, außer dass Ihr das Fotografieren vergessen habt, obwohl das ein Zeichen von völliger Entspannung ist.
Veröffentlicht von „taufe“ – aber wie? « projekt_zwergi am 27. September 2009 um 00:16
[...] mit etwas Besonderem umrahmen, einem Willkommensfestchen o.ä. Doch da die eine Patin von Jannes so etwas schon für ihre 2 Kinder gemacht hat, hätte es für mich den Beigeschmack von Kopieren. Es sollte [...]